Im Jahre 1992 starteten die Young Americans eine einzigartige pädagogische Initiative: die MUSIC OUTREACH TOURS

 

Diese umfassen ganzjährige Serien von dreitägigen Workshops an allgemeinbildenden Schulen, zunächst in den gesamten USA und seit dem Jahre 2000 auch in Australien, Neuseeland, Großbritannien, Irland, der Ukraine, Luxemburg, den Niederlanden, Schweden, Spanien, Gibraltar, der Schweiz, Polen, Russland, Litauen, Estland, Lettland, Tschechien, Japan, China, Korea, Hong Kong, Südafrika und der Bundesrepublik Deutschland.

 

Im Laufe der drei Arbeitstage studieren die rund 40 jungen Amerikaner mit jeweils 200 – 500 Teilnehmer starken Schülergruppen eine komplette Bühnenshow ein und bringen diese am Abend des letzten Workshoptages gemeinsam mit den Schülern zur Aufführung.

 

Ziel dieser Arbeit ist es, den Schülern künstlerische Impulse zu geben und ihr Vertrauen in die eigenen kreativen Kräfte zu entwickeln. Darüber hinaus werden Teamfähigkeit, interdisziplinäres Denken, Selbstvertrauen und Selbstwertschätzung gefördert. Der Gedanke der interkulturellen Begegnung und die Erweiterung der Sprachkompetenz im Englischen spielen ebenfalls eine herausragende Rolle. Insbesondere jedoch im Bereich der Motivation und neuer Arbeitsformen ist die Arbeit der Young Americans unvergleichlich spannend und richtungsweisend.

 

Die wesentlichen Lernziele des Workshops sind bereits oben benannt worden.


Aus den Erfahrungen der bisherigen Arbeit können wir mit Freude feststellen, dass diese auch erreicht wurden: Generell ist die Workshopzeit als enorme Bereicherung des Schulalltags empfunden worden.


Schüler und Lehrer reagierten außerordentlich positiv auf die von den Young Americans gegebenen Impulse.

Die Lernatmosphäre und die Zusammenarbeit mit der jugendlichen Lehrgruppe wurden als überaus freudvoll und inspirierend empfunden.

An vielen Schulen hat sich in der Folge ein neues Miteinander der Schüler untereinander ergeben, die Atmosphäre an der Schule hat sich gewandelt. Ein neuer gegenseitiger Respekt ist entstanden. Die Lernbereitschaft und das Lernverhalten haben sich positiv verändert.

Eine im Auftrag der Senatsverwaltung Berlin durch das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung - DIPF in Frankfurt erstellte Studie belegt die Wirksamkeit der Workshoparbeit in eindrucksvoller Weise.

An einigen Schulen sind in der direkten Folge der Arbeit mit den Young Americans kreative Initiativen entstanden, Theatergruppen, Tanzensembles, Performancegruppen sind ins Leben gerufen worden.

Viele Pädagogen haben ihr Interesse signalisiert, sich im Bereich neuer Arbeitsformen und Motivation weiterbilden zu wollen.

 

In den Jahren 2001 bis 2018 fanden bereits 32(!!!) Staffeln von Workshops in mehr als 700 Städten im gesamten Bundesgebiet und im umliegenden europäischen Ausland statt. In Großbritannien und Irland ist die Arbeit der Young Americans ebenfalls gut etabliert, hier gab es in den letzten fünfzehn Jahren weitere 15 Touren mit insgesamt mehr als 400 Städten.

 

Im Verlauf dieser Touren wurden viele Zehntausende von Schülern und Pädagogen an allgemeinbildenden Schulen und Musikschulen erreicht.

 

Das Spektrum unserer Arbeit weitet sich immer mehr aus: Neben Schulen aller Schulformen, von der Förderschule bis zum Gymnasium, arbeiten die Young Americans auch in Universitäten und Studienseminaren mit Lehramtsstudenten, Lehrern, insbesondere auch Referendaren.

 

In vielen sozialen Einrichtungen, z.B. in der Jugendpflege, in Behinderteneinrichtungen mit körperlich und geistig Behinderten, sowie Jugendgefängnissen haben ebenfalls eine Vielzahl erfolgreicher Workshops stattgefunden.

 

Im Jahr 2019 werden - neben weiteren weltweiten Touren - eine Wintertour in Grossbritannien und Irland, eine Frühjahrstour in Deutschland, den Niederlanden und Polen und eine Herbsttour in Deutschland und in Schweden durchgeführt.

 

In vielen Workshop-Städten sind Beobachter aus Bildungsministerien, Schulämtern, Studienseminaren, pädagogischen Fakultäten und den verschiedenen Schulformen eingeladen worden, die Arbeit der Young Americans kennen zu lernen.

 

Die Tour steht unter der Schirmherrschaft des Verbandes Deutscher Musikschulen – Hessen.

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